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INTERESSENGEMEINSCHAFT
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Die historische
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Gotha-Zug Tw 413 - Bw

Ab Mitte der fünfziger Jahre kennzeichnete fast alle Verkehrsbetriebe der DDR die gleiche Situation. Durch steigende Beförderungszahlen wurde der hoffnungslos überalterte Wagenpark, der vielerorts aus Altbaufahrzeugen der zwanziger Jahre oder noch aus der Anfangszeit der elektrischen Straßenbahn bestand. Um dem gestiegenen Fahrgastaufkommen und den Sicherheitsbedingungen gerecht zu werden, wurde ab 1957 der Gothatriebwagen T57 in Ein- und Zweirichtungs-ausführung gebaut. Dieser Wagentyp stellte eine grundlegende Weiterent-wicklung des bekannten LOWA-Wagens dar. Hierbei flossen viele charakteristische Konstruktionsmerkmale der vom Waggonbau Gotha in den Jahren 1938 bis 1943 gebauten Fahrzeuge für die Erfurter Straßenbahn ein.

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IMPRESSUM

Unser Verein
betreut im Auftrag
der Magdeburger Verkehrsbetriebe
die historische Fahrzeugsammlung
im Museumsdepot Sudenburg

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Grundlegende Neuerungen waren die Kleinspannungsanlage, elektrisch schließende Türen, die Trommelseilbremse (eine Weiterentwicklung der Ratschenbremse nach dem Vorbild des Hechtwagens) als Handbremse und eine automatische Scharfenberg-kupplung. Ab 1960 beschaffte die Magdeburger Straßenbahn sukzessive Gothatriebwagen und -beiwagen, um den vorhandenen Wagenpark zu entlasten und zu modernisieren. Ab 1962 stand eine weiterentwickelte Variante dieses Fahrzeugtyps als T2-62 und B2-62 in Einrichtungsausführung zur Verfügung, wobei sich diese Trieb- und Beiwagen in der Wagenform nur unwesentlich vom Vorgängertyp unterschieden. Hier kam jedoch ein neu entwickelter Unterflurfahrschalter mit 22 Fahr- und 18 Bremsstufen zum Einbau, der vom Fahrpersonal direkt über ein Autolenkrad bedient wurde. Die Magdeburger Verkehrsbetriebe beschafften ab 1965 11 Triebwagen und 25 Beiwagen dieser Fahrzeuge. Triebwagen 413 fuhr von 1966 bis 1977 in Magdeburg, ebenso wie Beiwagen 519, der zuletzt mit der Nummer 533 im Einsatz war. Ab 1978 konnte man in Magdeburg auf einen typenreinen Tatra-Fahrzeugpark zurückgreifen. Somit kamen beide Fahrzeuge im Jahre 1978 nach Dessau und waren dort bis Anfang der 1990-er Jahre im Einsatz.
Der historische Beiwagen 509 war ursprünglich der 1968 aus Leipzig übernommene Triebwagen 1322II ex. 1622, Baujahr 1960 der Bauart Gotha ET 59, welcher schon ab Werk als Einrichtungswagen gebaut wurde. Dieses Fahrzeug kam mit einem weiteren Trieb- sowie zwei Beiwagen nach Magdeburg. Hierbei handelte es sich um einen Fahrzeugtausch mit den Leipziger Verkehrsbetrieben. Im Jahre 1985 wurde dieser Triebwagen in einen Arbeitswagen für die Gleisbauabteilung umgebaut, er diente nun als Zugfahrzeug unter der Nummer 709II für den Arbeitsbeiwagen 759II. Nach seiner Abstellung in den 1990-er Jahren wurde das Fahrzeug zum Betriebshof Sudenburg überführt. Schon während der Räumung des Betriebshofs Sudenburg im Zuge der Sanierungsarbeiten für die 100-Jahr-Feier reifte der Gedanke, dieses Fahrzeug in einen Beiwagen für den vorhandenen Gothazug (413-519) umzubauen. Mitarbeiter der Hauptwerkstatt überprüften dieses Projekt, und nach der Vergabe einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme begannen im Juli 1999 diese Umbauarbeiten. Mit der Abnahme des Fahrzeuges im September 2000 steht nun ein Gotha-Dreiwagenzug für Sonderfahrten in Magdeburg zur Verfügung.

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