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IGNah
INTERESSENGEMEINSCHAFT
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Die historische
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Tw 70 + Bw 243

Der Triebwagen 70 entstammt einer in den Jahren 1938 bis 1943 gebauten Serie von insgesamt 18 so genannten Hechtwagen, die diesen Namen aufgrund ihrer äußerst prägnanten Form erhielten.
Um ein Begegnen von Straßenbahnzügen in engen Kurven zu ermöglichen, wurden die Wagenenden auf nur 40 cm zugespitzt. Eine abgeschlossene Fahrerkabine bedeutete, neben der verwendeten Druckknopf-Steuerung und dem Sitzplatz für das Fahrpersonal, eine Revolution im Straßenbahnbau.

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Einen ausführlichen Beitrag
zum Design des
»Hecht«-Wagens finden
sie hier:
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IMPRESSUM

Unser Verein
betreut im Auftrag
der Magdeburger Verkehrsbetriebe
die historische Fahrzeugsammlung
im Museumsdepot Sudenburg

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Erstmalig kam in Magdeburg mit diesem Fahrzeugtyp ein Straßenbahnwagen zum Einsatz, bei dem man auf den herkömmlichen, handbedienten Fahrschalter verzichtete. Ein über Drucktasten und Fußpedal betätigtes vielstufiges Nockenschaltwerk ermöglichte ein ruckfreies Anfahren und Bremsen.
Triebwagen 70 wurde 1964 zum Einrichtungswagen umgebaut und als letzter im Einsatz befindlicher Hechtwagen 1973 abgestellt. Im Jahre 1977 war er mit anderen Fahrzeugen zum hundertjährigen Jubiläum der Magdeburger Straßenbahn auf dem Alten Markt zu sehen und ab 1984 als historisches Fahrzeug im Einsatz. Zwischen 2005 und 2008 erfolgte mit hohem Aufwand der Rückbau in die Ursprungsausführung als Zweirichtungsfahrzeug im Stile der 1940er Jahre.
Mit der steigenden Bedeutung der Straßenbahnbetriebe Deutschlands für die Beförderung der Arbeitskräfte zu den inzwischen fast ausnahmslos für die Rüstung arbeitenden Produktionsstätten in den Kriegsjahren ab 1940 wurde auch der Bau neuer Fahrzeuge immer dringlicher. Im Jahre 1942 wurde der kurz zuvor gegründete Arbeitsausschuss Straßenbahnwagen beauftragt, in kürzester Frist eine »Entfeinerung« des gerade entwickelten Einheits-straßenbahnwagens durchzuführen. Es entstand der Kriegsstraßenbahnwagen, der optisch für die damalige Zeit sehr modern erschien. Tatsächlich war die Ausstattung dieses Fahrzeugtyps auf das Notwendigste reduziert worden. Die sehr groß ausgeführten Perrons und die ursprüngliche Sitzbestuhlung in der Anordnungsvariante 1+1 deuten darauf hin, dass die Konstrukteure überhaupt keinen Wert auf Fahrkomfort legten, sondern ein größtmögliches Beförderungsvolumen für diese Fahrzeuge erreichen wollten. Neben 55 Beiwagen dieses Typs wurden gleichermaßen bis Kriegsende auch 67 Triebwagen bei der Waggonfabrik Uerdingen und der Waggonfabrik H. Fuchs AG, Heidelberg gebaut. Die Magdeburger Straßenbahn erhielt im Jahre 1944 vier Beiwagen dieses Typs, die jedoch erst ab 1946 eingesetzt und bis auf eine Ausnahme in den Jahren 1968/69 zur Woltersdorfer Straßenbahn abgegeben wurden. Bei unserem Fahrzeug handelt es sich um einen im Straßenbahnmuseum Sehnde abgestellten ehemaligen Hannoveraner KSW-Beiwagen, der den in Magdeburg eingesetzten Fahrzeugen weitestgehend entspricht. Die Magdeburger Fahrzeuge dieses Typs kamen als sehr leichte Fahrzeuge unter anderem auch mit den Hechtwagen zum Einsatz. Der Beiwagen ist dem Zustand der späten 1950er Jahre angeglichen. Hechttriebwagen und KSW-Beiwagen dokumentieren in unserer Sammlung die 1940er Jahre. Stellt der Hecht-Wagen den seinerzeit aktuellen technischen Stand des Straßenbahnbaus dar, so symbolisiert der »Kriegsstraßenbahnwagen« eher wirtschaftliche Sparzwänge in einer politisch ausweglosen und von Zerstörung gekennzeichneten Zeit.

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